Glossar

TKP / CPM

Der TKP (Tausend-Kontakt-Preis, englisch CPM) ist, was 1.000 Aufrufe kosten: Ausgaben geteilt durch Aufrufe mal 1.000. So vergleichst du Promoter und Ads.

Was ist der TKP?

TKP steht für Tausend-Kontakt-Preis, im Englischen heißt dieselbe Zahl CPM (cost per mille). Gemeint ist, was du für 1.000 Aufrufe bezahlst: Ausgaben geteilt durch Aufrufe, mal 1.000. Gibst du 50 € aus und bekommst 20.000 Aufrufe, liegt dein TKP bei 2,50 €. In dieser Einheit werden Social Ads verkauft, und genau deshalb ist sie der einfachste Weg, eine Promoter-Aktion neben eine Instagram-Anzeige zu legen und beiden dieselbe Frage zu stellen.

Was der TKP nicht verrät: wer da zugeschaut hat und was danach passiert ist. Ein günstiger TKP bei Leuten aus der falschen Stadt ist weniger wert als ein teurerer bei Leuten, die samstags wirklich rausgehen. Lies ihn deshalb immer zusammen mit der Reichweite, die Menschen statt Aufrufe zählt, und der Engagement-Rate, die zeigt, ob jemand geantwortet, getippt oder gefolgt ist.

So berechnest du den TKP

Die Formel lautet: Kosten ÷ Aufrufe × 1.000. Bei bezahlten Anzeigen rechnet Meta das für dich aus. Bei Promoter-Storys machst du es selbst: Zähl zusammen, was dich die Promoter gekostet haben (Honorar, Gästelistenplatz, Getränkeguthaben), und teil es durch die Story-Aufrufe, die ihre Storys gesammelt haben. Zähl nur Storys, die wirklich online geblieben sind. Eine Story, die nach einer Stunde gelöscht wurde, hat kaum Aufrufe, kostet dich aber trotzdem die Belohnung, wenn du sie vorab rausgegeben hast.

Sachleistungen brauchen einen ehrlichen Preis. Ein Gästelistenplatz an einem Abend, der nie ausverkauft ist, kostet dich fast nichts; an einem ausverkauften Abend kostet er ein Ticket, das du hättest verkaufen können. Nimm den Wert, der deinen echten Kosten entspricht, und rechne jedes Mal nach derselben Regel. Sonst lassen sich deine TKPs von Event zu Event nicht vergleichen.

Beispiel: Promoter gegen Anzeige

Angenommen, eine Clubnacht in Leipzig bucht für die Woche vor der Party acht Promoter. Jeder bekommt 15 € Getränkeguthaben, zusammen 120 €. Ihre Storys sammeln 9.600 Aufrufe, der TKP liegt also bei 12,50 €. In derselben Woche steckt der Veranstalter 60 € in eine Story-Anzeige, die 15.000-mal ausgespielt wird: TKP 4 €. Die Anzeige wirkt billiger, aber ihre Aufrufe gingen an ein breites Publikum quer durch die Stadt, während die Promoter-Aufrufe von Leuten kamen, die jemandem aus der Szene folgen. Was davon mehr Tickets verkauft hat, beantwortet der Ticketshop, nicht der TKP allein.

Tipps zum TKP

  • Vergleich Gleiches mit Gleichem: Story-Aufrufe mit Story-Aufrufen, nicht mit Feed-Impressionen.
  • Gib jeder Belohnung vor der Nacht einen Preis, auch Gästeliste und Freigetränken, nicht erst hinterher.
  • Verfolg den TKP pro Event über eine ganze Saison. Eine Nacht sagt wenig, ein Trend zeigt, welche Crews und Formate funktionieren.
  • Lauf nicht dem niedrigsten TKP hinterher. Ein Promoter mit weniger, aber engeren Followern füllt oft mehr vom Floor.

TKP bei Parmo

In der Statistik eines Veranstalters stehen pro Event die Kosten pro 1.000 Aufrufe: der für das Event zugesagte Belohnungswert geteilt durch die Aufrufe seiner verifizierten Storys. Es zählen nur verifizierte Storys; eine Story, die zu früh verschwunden ist, bringt keine Aufrufe mit. Die öffentlichen Benchmarks zeigen, was Storys auf Parmo typischerweise erreichen, und Deine Zahlen lesen erklärt die Übersicht.

Häufige Fragen

Wie berechnet man den TKP?
Teil deine Kosten durch die Zahl der Aufrufe und nimm das Ergebnis mal 1.000. 30 € für 12.000 Aufrufe ergeben einen TKP von 2,50 €.
Was ist ein guter TKP auf Instagram?
Das hängt von Zielgruppe, Stadt und Saison ab, eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht. Vergleich deine Events untereinander und mit dem, was deine Anzeigen in derselben Woche gekostet haben.
Ist TKP dasselbe wie CPM?
Ja. TKP ist der deutsche Begriff, CPM (cost per mille) der englische, gemeint sind in beiden Fällen die Kosten pro 1.000 Kontakte.

Mehr dazu im Hilfe-Center: Deine Zahlen lesen