Glossar

Clubnacht

Eine Clubnacht ist eine Party mit eigenem Namen in einem Club, wöchentlich, monatlich oder einmalig, getragen von DJs, Sound und Stammgästen.

Was ist eine Clubnacht?

Eine Clubnacht ist eine Party mit eigenem Namen und eigener Handschrift, die in einem Club stattfindet. Der Club stellt Raum, Anlage, Bar und oft auch die Tür. Die Nacht selbst macht häufig eine Crew oder ein Veranstalter von außen, der das Line-up, das Artwork und das Publikum mitbringt. Viele Clubnächte laufen als Reihe (jede Woche, jeden Monat oder ein paar Mal im Jahr), manche ziehen auch von Club zu Club.

Was eine gute Clubnacht ausmacht, ist Wiedererkennung. Die Leute kommen, weil sie den Sound kennen und dem Booking vertrauen, nicht nur wegen eines Namens auf dem Flyer. Deshalb sind so viele Reihen um einen Resident-DJ und einen festen Kern Stammgäste gebaut, und die Gäste kommen oben drauf.

So läuft eine Clubnacht ab

Ein typischer Samstag in einer deutschen Großstadt: Einlass um 23 Uhr, nach Mitternacht füllt sich langsam der Floor, der Peak liegt zwischen 2 und 4 Uhr, und Schluss ist um 6 Uhr oder später, je nachdem, was die Genehmigung hergibt. Das Warm-up spielt den ersten Slot, der Headliner die Peak-Time, ein Resident oder ein Closer macht das Licht aus.

Beworben wird ab zwei bis vier Wochen vorher mit der Line-up-Ankündigung, richtig los geht es in der letzten Woche: Stories von der Crew, den DJs und den Promotern, eine Gästeliste, ein Vorverkauf, der am Tag selbst endet. Nach Schluss zieht ein Teil der Leute oft weiter zur Afterhour.

Beispiel: eine monatliche Techno-Nacht in Leipzig

Angenommen, eine monatliche Techno-Reihe in Leipzig spielt in einem Club mit 500 Plätzen. Crew und Club haben vereinbart: Der Club behält die Bar, die Crew bekommt die Türeinnahmen nach Kosten. Tickets kosten 15 € im Vorverkauf und 20 € an der Abendkasse. Mit Gast-DJ, zwei Locals, Promo und Türpersonal braucht die Crew rund 300 zahlende Gäste, um bei null rauszukommen. Alles darüber ist Gewinn oder fließt ins Booking für den nächsten Monat.

In diesem Beispiel kommt etwa die Hälfte des Vorverkaufs in der letzten Woche rein. Den Großteil davon erledigen Stories und Nachrichten von Leuten, die die Gäste schon kennen. Deshalb konzentrieren viele Crews ihre Promo auf diese Tage, statt sie gleichmäßig zu verteilen.

Tipps für deine Clubnacht

  • Gib der Reihe einen Namen und einen festen Look, damit man eine Story erkennt, bevor man sie liest.
  • Line-up früh ankündigen, Timetable spät. Beides ist ein Anlass zu posten.
  • Auf Stammgäste und Residents bauen und Gäste dazunehmen, nicht umgekehrt.
  • Mit dem Club schriftlich klären, wer die Tür bekommt, wer die Bar und wer welche Kosten trägt.
  • Klären, ob der Club oder die Crew die Veranstaltung bei der GEMA anmeldet.

Clubnächte bei Parmo

„Club Night“ ist eine der Kategorien, die du beim Anlegen eines Events auf Parmo auswählst. Nach dem Veröffentlichen hat die Nacht eine eigene Event-Seite, steht auf deiner Markenseite und auf den öffentlichen Event-Seiten deiner Stadt, inklusive einer Seite pro Kategorie und Genre. Promoter in der Nähe finden sie, fragen an und posten die Story direkt aus der App. Die Belohnung (Gästeliste, Getränkeguthaben oder VIP) gibt es, sobald Parmo verifiziert hat, dass die Story online geblieben ist.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Clubnacht und Rave?
Eine Clubnacht findet in einem Club mit fester Infrastruktur und Konzession statt. Rave ist ein lockererer Begriff für eine große, tanzorientierte Party, oft in einer Halle, draußen oder auf einem Festival.
Wann fängt eine Clubnacht an?
In Deutschland ist Einlass meist zwischen 23 und 24 Uhr. Voll wird es ab etwa 1 Uhr, der Peak liegt zwischen 2 und 4 Uhr morgens.
Wie bewirbt man eine Clubnacht?
Das Line-up zwei bis vier Wochen vorher ankündigen und dann Stories, Gästeliste und Vorverkauf auf die letzte Woche konzentrieren, wenn sich die meisten entscheiden.

Mehr dazu im Hilfe-Center: Wo dein Event erscheint