Glossar

Follower-Stufen

Follower-Stufen staffeln die Belohnung eines Promoters nach Publikumsgröße: eine unter 2.000 Followern, eine bessere darüber, bei Parmo bis zu fünf Stufen.

Was sind Follower-Stufen?

Follower-Stufen sind Belohnungsstufen, die an die Größe des Publikums eines Promoters gekoppelt sind. Statt einer Belohnung für alle legt der Veranstalter eine Leiter fest: Unter einer bestimmten Followerzahl gibt es das eine, darüber etwas Besseres. Im Grunde ist das die Preisliste aus dem Influencer-Marketing, runtergebrochen auf einen Platz auf der Gästeliste und einen Deckel an der Bar.

Der Sinn ist Fairness in beide Richtungen. Wer mit 8.000 Followern die halbe lokale Szene erreicht, sollte nicht dasselbe bekommen wie ein Kumpel mit 300, und ein Veranstalter sollte nicht jeden Deal einzeln aushandeln müssen. Stufen schreiben die Regel auf die Event-Seite, sodass jeder vor der Zusage weiß, was er bekommt. Die Followerzahl ist dabei nur ein grober Ersatz für die Reichweite, deshalb funktionieren Stufen am besten, wenn sie einfach bleiben.

So funktionieren Follower-Stufen

Der Veranstalter legt die Schwellen fest und was jede Stufe bekommt. Üblich sind zwei oder drei Stufen, zum Beispiel unter 2.000 Follower, 2.000 bis 5.000 und über 5.000. Die Stufen können sich im Umfang unterscheiden, etwa mit mehr Getränkeguthaben, oder in der Art, etwa Gästeliste unten und VIP oben. Weil die Stufe an einer Zahl hängt, die sich ändert, sollte der Deal auch sagen, wann die Followerzahl gilt: bei der Zusage, am Abend oder bei der Übergabe der Belohnung.

Beispiel: drei Stufen für eine Clubnacht

Angenommen, ein Club in München bewirbt einen Samstag mit drei Stufen. Unter 2.000 Follower: Gästeliste. 2.000 bis 6.000: Gästeliste mit +1. Über 6.000: VIP für zwei. Zwölf Promoter machen mit; acht landen in der ersten Stufe, drei in der zweiten, einer in der dritten. Der Veranstalter weiß schon vor der ersten Story, was die Aktion höchstens kostet, und die größeren Accounts hatten einen Grund, mitzumachen.

Tipps für deine Stufen

  • Bleib bei zwei oder drei Stufen. Mehr Stufen bringen mehr Diskussionen an den Grenzen, nicht mehr Fairness.
  • Leg die Schwellen nach den Promotern fest, mit denen du wirklich arbeitest, nicht nach Influencer-Tabellen aus der Modebranche.
  • Mach die oberste Stufe attraktiv, aber rechne vor dem Veröffentlichen durch, wie viele Promoter du pro Stufe erwartest, damit die Gesamtkosten im Rahmen bleiben.
  • Für Promoter: Die Stufe folgt deiner Followerzahl, aber Veranstalter merken sich deine Aufrufe. Ein kleiner Account mit starken Storys wird wieder gefragt.

Follower-Stufen bei Parmo

Ein Veranstalter kann im Schritt Belohnung bis zu fünf Follower-Stufen anlegen, beschriftet etwa mit „Unter 2.000 Follower“ und „2.000+ Follower“. Die Stufe wird in dem Moment, in dem die Belohnung freigegeben wird, vom verbundenen Instagram des Promoters gelesen; ohne verbundenes Konto landet ein Promoter in der untersten Stufe. Wie der Rest der Belohnung sind die Stufen gesperrt, sobald der erste Promoter angenommen hat. Mehr dazu in Belohnungen erklärt.

Häufige Fragen

Wann wird meine Follower-Stufe festgelegt?
Bei Parmo in dem Moment, in dem die Belohnung freigegeben wird, anhand deines verbundenen Instagram. Follower, die du während der Aktion dazugewinnst, zählen also mit.
Bekommt ein kleiner Account trotzdem eine gute Belohnung?
Ja. Auch die unterste Stufe bekommt die Belohnung, die der Veranstalter dafür festgelegt hat, und wer mit einem kleinen Account starke Aufrufe liefert, wird oft wieder eingeladen.

Mehr dazu im Hilfe-Center: Belohnungen erklärt