Glossar
Briefing
Ein Briefing legt fest, was ein Promoter postet: an welchen Tagen, mit welchem Bild oder Video, welcher Caption und Erwähnung, damit es überprüfbar ist.
Was ist ein Briefing?
Ein Briefing ist der schriftliche Deal hinter einem Promoter-Post. Es macht aus „Kannst du mal was über unsere Party posten?“ etwas, das beide Seiten hinterher überprüfen können: welches Format, an welchem Tag, ungefähr um welche Uhrzeit, mit welchem Asset, welcher Caption und welchem getaggten Account. Im Influencer-Marketing sind Briefings seit Jahren Standard; im Nachtleben sind sie oft noch eine Sprachnachricht und ein Flyer in der WhatsApp-Gruppe.
Ein gutes Briefing schützt beide Seiten. Der Veranstalter weiß, dass die Storys rausgehen, wenn sie etwas bringen, und nicht erst, wenn die Tickets weg sind. Der Promoter weiß genau, wofür es die Belohnung gibt, also gibt es hinterher keinen Streit darüber, ob eine Story am falschen Tag zählt.
Was in ein Briefing gehört
Ein Briefing, bei dem keine Fragen offen bleiben, klärt sechs Dinge:
- Format: Story, Feed-Post oder Reel. Bei Events machen in der letzten Woche Storys die meiste Arbeit.
- Tage und Uhrzeit: zum Beispiel eine Story eine Woche vorher und eine am Tag selbst, jeweils abends, wenn die Leute planen.
- Asset: der Flyer, ein Clip oder eine Line-up-Grafik, oder die Erlaubnis, ein eigenes Foto zu nehmen.
- Caption und Erwähnung: was drinstehen soll, welcher Account getaggt wird und ob ein Ticketlink dazugehört.
- Wie lange es online bleibt: Eine Story läuft 24 Stunden; sag, ob sie früher runter darf.
- Die Belohnung: was der Promoter bekommt, und wann.
Beispiel: Briefing für eine Samstagsparty
Angenommen, eine Crew in Frankfurt macht an einem Samstag eine Party. Ihr Briefing verlangt zwei Storys: eine am Sonntag davor mit dem Line-up-Flyer und eine am Tag selbst ab 18 Uhr mit den Set-Zeiten. Jede Story taggt den Party-Account und bleibt 24 Stunden online. Die Caption ist frei, solange das Datum drinsteht. Belohnung: Gästeliste mit +1 für alle, deren beide Storys online geblieben sind. Fünf Zeilen, und niemand muss nachfragen, was zählt.
Tipps fürs Briefing
- Schreib es, bevor du jemanden einlädst, und änder es nicht mehr, wenn die Leute zugesagt haben.
- Verlang weniger Posts, dafür gute. Zwei Storys im richtigen Moment schlagen fünf, auf die keiner Lust hatte.
- Liefer ein fertiges Asset, aber lass Platz für die eigenen Worte des Promoters.
- Schreib die Termine ins Briefing, nicht in eine Nachricht hinterher. Termine sind das, was vergessen wird.
Das Briefing bei Parmo
Bei Parmo hat jedes Event sein Briefing. Jeder Post ist eine Story mit einem Datum am oder vor dem Eventtag, einem Asset („Asset des Veranstalters“ oder ein eigenes Foto des Promoters), einer Caption mit bis zu 500 Zeichen und einem Erwähnungs-Sticker für das Markenkonto. Eine optionale Uhrzeit gilt für das ganze Briefing; ohne sie gehen die Storys um 18:00 UTC raus. Parmo veröffentlicht jede Story auf dem Instagram des Promoters, und die Belohnung wird freigegeben, sobald jede Story im Briefing eine verifizierte Story ist. Sobald der erste Promoter angenommen hat, ist das Briefing gesperrt. Mehr dazu in Das Posting-Briefing schreiben.
Häufige Fragen
- Was gehört in ein Briefing für Promoter?
- Format, Termine, Asset, Caption und Erwähnung, wie lange der Post online bleibt und die Belohnung. Alles, wonach ein Promoter später fragen könnte, gehört hinein.
- Kann ich ein Briefing ändern, wenn Promoter schon zugesagt haben?
- Besser nicht, denn sie haben zu genau diesem Briefing Ja gesagt. Bei Parmo sind Posts und Belohnung gesperrt, sobald der erste Promoter angenommen hat, und ein anderer Deal heißt: Event duplizieren.